Aus der Stiftung · 26. Mai 2020
Trotz Kontaktsperren protestieren Ecuadorianer auf den Straßen. Wie bereits im Oktober 2019 wendet sich ihr Unmut gegen die Regierung von Präsident Lenin Moreno. Die Süddeutsche Zeitung hat unter dem Titel "Raus mit Moreno!" die Bilder aus dem Reuters-Videokanal verlinkt. Zum vollständigen Beitrag.
Aus der Stiftung · 25. Mai 2020
"Vielleicht am Virus sterben - oder ganz sicher am Hunger", in seinem Beitrag in der Süddeutschen Zeitung kommentiert Christoph Gurk die aktuelle Lage in Lateinamerika und kommt zu dem Schluss, dass die Schuld an dem Ausmaß, das das Coronavirus südamerikanischen Kontinent annimmt, nicht nur bei den Regierungen zu suchen ist: "Sicher: Es hilft nicht, dass Brasiliens Präsident Jair Bolsonaro den Leuten sagt, sie bräuchten keine Angst vor dem Virus zu haben. Sicher ist aber auch, dass die...
Aus der Stiftung · 20. Mai 2020
Der Weltspiegel der ARD berichtet über das Ausmaß der Covid-19-Pandemie in Guayaquil. Unter dem Titel „Ecuador: Die Suche nach den Toten“ bringt er ins Bild, was unsere Projektpartner berichten und was Zeitungsartikel ins Wort fassten. Dank der mutigen Journalistin Blanca Moncada bekommen die Betroffenen und die Angehörigen von Verstorbenen eine Stimme. Viele Menschen in Guayaquil sind traumatisiert. Zum vollständigen Beitrag.
Aus der Stiftung · 16. Mai 2020
Mit unserem Rundschreiben um Ostern hatten wir über die Situation berichtet, zu der die Corona-Pandemie in verschiedenen Regionen Ecuadors führt. Dank Ihrer großzügigen Spenden konnten wir u.a. das Nothilfeprogramm der Diözese Santo Domingo unterstützen, das seit Mitte März die finanziell schwache Bevölkerung, die nun vor dem Nichts steht, mit Lebensmittelpaketen versorgt. Heute erreichte uns ein Brief des Bischofs Bertram Wick, den wir gern mit Ihnen teilen möchten. Sein Dank gilt...

Aus der Stiftung · 14. Mai 2020
Die Mehrzweckhalle der größten Diözesanschule von Guayaquil gleicht einem Hochsicherheitstrakt. Hier, wo sonst die Jahresversammlungen der Patenkinder und Stipendiaten der Alfons Goppel-Stiftung stattfinden, lagern nun kistenweise Lebensmittel. Die Erzdiözese Guayaquil koordiniert zusammen mit der Diakonie , Polizei und Militär die Lebensmittelnothilfe. Dank der Unterstützung von Supermarktketten, vielen Spendern und Freiwilligen, konnten bis April schon weit über 100.000 Kisten verteilt...

Aus den Projekten · 04. Mai 2020
In Ecuador ist das Gesundheitssystem längst an seine Grenzen gelangt. Die Krankenhäuser sind überfüllt und die Pfleger und Ärztinnen arbeiten in noch längeren Schichten als ohnehin schon. Das ist besonders in der Hafenstadt Guayaquil so, aber auch in den vielen anderen Regionen Ecuadors. Die Jungen des Kinderheims Casa Hogar de Jesús haben sich etwas einfallen lassen. Sie wollten das Krankenhauspersonal in Santo Domingo ideell unterstützen und ihnen gerade in diese Zeiten zeigen, dass...

Aus den Projekten · 29. April 2020
"Dios nos protege" - "Gott beschütze uns", steht um das Kreuz geschrieben, das mit gelber Farbe auf den Straßenbelag gemalt ist. Die Bewohner der Isla Trinitaria, einem Stadtteil im Süden von Guayaquil) haben sich zu einem gemeinsamen Gebet getroffen - natürlich unter den vorgegebenen Bedingungen. Eine kleine Gruppe versammelte sich um das Kreuz. Andere beteten von Zuhause aus. Alle waren in ihren Gedanken vereint mit ihren Familien und all den Personen, die von der Coronavirus-Pandemie am...

Aus den Projekten · 24. April 2020
Es ist tropisch heiß, die Luft ist drückend und der Staub liegt auf den Straßen. Ein paar gemauerte Häuser und viele Hütten aus Holzplanken oder Wellblech, manche auf Pfähle im Morast gebaut. Früher standen hier Mangrovenbäume. Es ist die „Isla Trinitaria“, ein Stadtteil im Süden der Millionenstadt Guayaquil. Hier arbeiten die „Schwestern vom Guten Hirten“ und kümmern sich vor allem um die Kinder und Jugendlichen und deren Familien, die hier leben. In dem Haus, in dem während...

Aus der Stiftung · 23. April 2020
Die TAZ berichtet über die Zusammenhänge zwischen dem ecuadorianischen Gesundheitssystem, IWF-Krediten und der bisherigen Schuldenpolitik des Landes. Zudem seien die Privatkliniken des Landes nicht verpflichtet, Corona-Patienten aufzunehmen, was zu einer Überlastung der staatlichen Krankenhäuser führe. Der international bekannte Ökonom Alberto Acosta unterbreitete Reformvorschläge, die bisher aber nur wenig Beachtung fanden. Zum vollständigen Beitrag.
Aus der Stiftung · 16. April 2020
Am Mittwochabend (15.04.2020) veröffentlichte die Frankfurter Rundschau einen Beitrag von Klaus Ehringfeld, der in weiten Teilen bereits am 08.04.2020 im SPIEGEL erschien. Neu im Vergleich zum SPIEGEL-Artikel sind die Präsentation aktueller Zahlen (Stand Montag, 13.04.2020), sowie ein Zitat von Präsident Lenin Moreno, in dem er anerkennt, dass die Dunkelziffer vermutlich um einiges höher ist. Zum vollständigen Beitrag.

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