Ein Nachmittag in Ecuador – Patenelterntreffen 2019

Sonntag, 27.Oktober 2019. Rund 90 Pateneltern, Stiftungsleitung und Gäste sind gekommen, um sich einen Nachmittag lang mit Ecuador zu befassen, dem Land, mit dem sie teilweise schon seit vielen Jahrzehnten in enger Verbundenheit stehen.

 

Nach einem gemütlichen Zusammenkommen bei Kaffee und Kuchen, hieß Vorstandsvorsitzender Senator e.h. Gerhard Hess alle Gäste und Stiftungsratsmitglieder herzlich willkommen. Fortan ging es in medias res: Pedro Bravo Reinoso, Promotionsstundent an der Hochschule für Philosophie in München steckte in einem Kurzreferat den politischen und wirtschaftlichen Rahmen ab, die seit dem Regierungswechsel zu den aktuellen Entwicklungen in Ecuador geführt haben.

 

Nach einer kurzen Pause nahm Frau Christ, Leiterin der Geschäftsstelle, alle mit auf ihre virtuelle Reise nach Ecuador. Im Sommer hatte sie die Projektpartner vor Ort besucht und teilte nun ihre Eindrücke mit vielen Bildern. „Vielfalt“ war das verbindende Thema, das Frau Christ auf ihrer Reise erleben durfte: die geografische Vielfalt, aber auch die unterschiedlichen Menschen, die sie traf: Kinder, Jugendliche, Eltern, Schulleiterinnen und Schulleiter, Projektpartnerinnen und Projektpartner, sowie die Bischöfe von Santo Domingo de las Tsáchilas, Riobamba und Guayaquil.

Diese Vielfalt spiegelt sich aber auch in den verschiedenen Programmen und Einrichtungen wider, die die Alfons Goppel-Stiftung seit nunmehr 39 Jahren unterstützt: darunter sind ein Zentrum für Frühgeborene und ihre Eltern, zwei Kinderdörfer, eine Sonderschule und ein großes Patenschafts- und Stipendienprogramm für Kinder und Jugendliche von der Grundschule bis zum Uni-Absolventen.

 

Zugunsten all diese Einrichtungen organisierte Familie Fleißner wieder einen bunten Basar, in diesem Jahr sogar mit Schnitzkunst aus Südtirol.