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Auf den Spuren von Missionaren und Siedlern vom 23. Oktober mit 11. November 2009. Wolfgang Kupferschmid, ehemaliger Mitarbeiter des Bayer. Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, bot Freunden und Förderern internationaler Zusammenarbeit ein besonderes Reiseangebot nach Brasilien und Paraguay. Von Rio de Janeiro aus reisten 15 Personen an das Staatendreieck Brasilien-Argentinien und Paraguay um im Zentrum des Kontinentes an den großen Flüssen, den Rio Iguazú, den Rio Parana und den Rio Paraguay entlang nach Asunción und in den Chaco zu gelangen. Von hier aus ging es in den Norden Paraguays, an die Grenze zu Brasilien und in den Pantanal, in die Hauptstadt Brasilia und zum Abschluss nach Salvador da Bahia. Wir waren auf historischen Routen der Einwanderer und Missionare unterwegs, bestaunten Naturdenkmale und Naturschauspiele, Meisterwerke der Architektur und Technik, informierten uns über die Leistungsfähigkeit agrarischer Produzenten, und besuchten Beispiele für partnerschaftliche Zusammenarbeit zur Erfassung, Verarbeitung und Vermarktung landwirtschaftlicher Produkte. Ein besonderer Schwerpunkt der Reise jedoch waren die beruflichen Bildungs- einrichtungen für junge Landwirte, Handwerker, Kaufleute und landwirtschaftliche Unternehmerinnen im Busch des Chaco, im „wilden Westen“ Paraguays, ca. 500 km westlich von Asunción. Die „Alfons Goppel-Stiftung“ und das „Bayer. Staatsministerium für Ernährung Landwirtschaft und Forsten“ in München, mit den regionalen Kommunen als Schulträger, fördern und betreuen seit dem Jahr 1980 zwei berufliche Bildungsstätten in Paraguay: |