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Über das Projekt
Die Aktion „Patenschaften für Ecuador“ wurde im Jahr 1973 von Frau Margarete Dotzler gegründet und wird seit 1980 von der Alfons Goppel-Stiftung betreut. Begabte, fleißige Kinder und Jugendliche, die aus armen, hilfsbedürftigen Familien stammen und daher größte Schwierigkeiten haben, die Schule zu besuchen, erhalten von ihren Paten ein monatliches Stipendium (29,- Euro/mtl. inklusive 3,- Euro Verwaltungskosten) für den Besuch der Primaria (6-jährige Grundschule) oder des Colegio (6-jährige Oberschule) oder für ein Universitätsstudium.Im Rahmen unseres Patenschaftsprogramms werden derzeit mehr als 1000 Kinder gefördert; hunderte haben in den letzten Jahrzehnten ihre Ausbildung erfolgreich abgeschlossen und sind aus dem Förderprogramm bereits wieder ausgeschieden. Fast alle haben interessante Berufe ergriffen und Arbeit gefunden. Die Patenschaftshilfe erweist sich als echte Hilfe zu Selbsthilfe! Helfen auch Sie!Sie haben die Möglichkeit, zwischen zwei Arten der Patenschaftshilfe zu wählen:

1. Die aktive oder persönliche Patenschaft

Hier wird Ihnen ein konkretes Kind für eine Patenschaft vorgeschlagen. Sie erhalten Lebenslauf, Photos und Zeugnisse des Kindes und könne in Briefkontakt mit dem Kind treten (eine Gruppe ehrenamtlicher Übersetzer hilft beim spanischen Schriftverkehr). Je nach Alter und Schreibfreudigkeit Ihres Schützlings erhalten Sie Schilderungen über die persönlichen Lebensumstände und über Ereignisse in Ecuador. Durch den Briefwechsel entstehen oft herzliche Kontakte und das Gefühl, die Hilfe kommt an.

2. Die passive Patenschaft

Kinder, die in Ecuador mit einer Behinderung leben müssen, haben es in diesem Land besonders schwer. Die wenigen Förderschulen sind oft unerreichbar oder zu teuer. Dabei benötigen gerade solche Kinder zusätzliche Förderung, um sich später in der Erwachsenenwelt zu behaupten. Die Alfons Goppel-Stiftung will diesen Kindern helfen und sucht daher Paten, die ein solches Schicksal begleiten. Die Kinder sind meist nicht in der Lage, Briefe zu schreiben oder den persönlichen Kontakt zu pflegen. Der Pate erfährt, in welche Einrichtung sein Beitrag fließt, ein persönlicher Austausch findet jedoch nicht statt. In Ecuador wird unser Patenschaftsprogramm ehrenamtlich von Alberto Solórzano in Guayaquil geleitet. Er zahlt die Stipendien an die betroffenen Familien aus und stellt sicher, dass jeder Euro in die Ausbildung der Kinder fließt. Für alle Zahlungen erhalten die Paten am Jahresende eine steuerabzugsfähige Spendenquittung.